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Aquaplaning

Beim sogenannten Aquaplaning schiebt sich wegen erhöhten Wasserstandes auf der Straße ein Wasserkeil zwischen die Reifenaufstandfläche und die Straße. Vor dem Reifen bildet sich quasi eine Bugwelle aus Wasser, das nicht schnell genug abfließen kann. Im Extremfall verlieren die Reifen in dieser Situation vollständig den Fahrbahnkontakt, sie können dann keine Lenk- und Bremskräfte mehr übertragen. Das Fahrzeug wird nicht mehr steuerbar.

Die Auswirkungen von Aquaplaning auf die Steuerbarkeit des Fahrzeuges ist weitgehend unabhängig von Assistenzsystemen wie ESP oder auch ABS, da es an der Kontaktstelle des Reifens zum Untergrund entsteht und die Reibwerte auf Werte von Glatteis reduzieren können. Ohne eine Mindestgriffigkeit der Reifen können die Assistenzsysteme ihre stabilisierende Wirkung nicht ausspielen.

Aquaplaning wird von folgenden Faktoren beeinflusst:

  • Wassertiefe
  • Fahrgeschwindigkeit
  • Reifenbreite
  • Profiltiefe
  • Reifendruck
  • Straßenbeschaffenheit

Kontrolle am Fahrzeug

  • Regelmäßig die Profiltiefe auf der gesamten Laufflächenbreite und dem gesamten Reifenumfang messen (lassen) und Sommerreifen ggf. frühzeitig ersetzen (als Anhaltswert für stark abfallende Aquaplaning-Performance gilt eine Profiltiefe von 3,5 mm)

 

 

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